• Grenzstadt grenzenlos.

    Satov, altehrwürdige Grenzgemeinde inmitten endloser Felder, besiedelt seit der Urzeit, erstmals im Jahre 1201 urkundlich erwähnt und schon im fünfzehnten Jahrhundert zur Marktgemeinde erhoben.

    Seit Jahrhunderten eine geheime Residenz fantastischer Weine, südmährischen Traditionen verpflichtet, einfach und schön, unberührt und authentisch. Ein geschichtsträchtiger Ort, der erkundet und ergründet werden will, umgeben von einer Landschaft, die sich grenzenlos in sanfte Weite ergibt.

  • Was sind schon Horizonte?

    Wie weit kann ich sehen? Wie weit kann ich gehen? Und kann ich nur so weit gehen, wie ich sehen kann? Ist es die Schönheit der Einfachheit, die mir diese Fragen stellt oder der spürbare Hauch einer wechselhaften Geschichte, der über diese wunderbaren Felder weht. Hier, wo die Erde dem Himmel so nah scheint, wo ich mich nach Norden, Süden, Westen und Osten drehen kann, nur um überall die sanften Linien einer malerischen Landschaft abzutasten. Bin ich es, der sich auf dieses Land einlässt oder ist es das Land, das mich verändert. Und gibt es hier überhaupt einen Horizont?

  • Das Wesentliche, jetzt.

    Was ist es eigentlich, das mich in Ketten legt? Der Überfluss? Der ständige Drang, mitzuhalten? Die unerbittlich steigende Geschwindigkeit, in der wir leben?  Ich weiß es nicht. Hier scheint das alles so fern, so weit weit weg. Ich beginne eine entspannte Affäre mit der Gelassenheit, bevor ich mich unsterblich in die Ruhe verliebe. Langsam entspannt sich jede Faser meines Körpers. Ich spüre, wie ich beginne, die Zeit zu vergessen. Und dann, wie eine verlorengeglaubte Urkraft – schärft sich mein Blick für das Wesentliche: das Jetzt.

  • Kleine Zeugen einer großen Geschichte.

    Wer bei uns unterwegs ist, entdeckt sie am Wegesrand, zwischen den Weingärten und an Kreuzungen: Flurdenkmäler und kleine Kapellen. Sie stehen hier seit Jahrhunderten, kleine Kunstwerke auf weiter Flur, jedes mit seiner eigenen Geschichte.

    Man hat sie für den Glauben gebaut, manche auch für den Aberglauben. Mit eindrucksvoller Einfachheit dokumentieren sie die bewegte Vergangenheit der Region. An stillen Tagen raunen sie einem vielleicht eine der vielen Sagen zu, die sich vor langer Zeit um sie gerankt haben. Aber nur an stillen Tagen. Und nur vielleicht.

  • Die Erfindung des Rads.

    Wer würde denn schon Meilen zählen, hier wo jeder Meter auf dem Rad genussvolles Gleiten verspricht.  Auf ruhigen und gut befestigten Wegen erreicht man Schönheit in allen Himmelsrichtungen. Den Nationalpark zum Beispiel, der die Seele mit einer der wunderbarsten Tallandschaften Mitteleuropas  berührt, ein fantastischer Kosmos der Artenvielfalt auf beiden Seiten der Thaya. Das vielseitige Znaim oder das nahe Retzer Land mit seiner historischen Weinstadt Retz, dem zauberhaften Retzbach und seiner malerischen Umgebung.

    > alle Radwege in der Region (interaktive Karte)