Das Wesentliche, jetzt.

Was ist es eigentlich, das mich in Ketten legt? Der Überfluss? Der ständige Drang, mitzuhalten? Die unerbittlich steigende Geschwindigkeit, in der wir leben?  Ich weiß es nicht. Hier scheint das alles so fern, so weit weit weg. Ich beginne eine entspannte Affäre mit der Gelassenheit, bevor ich mich unsterblich in die Ruhe verliebe. Langsam entspannt sich jede Faser meines Körpers. Ich spüre, wie ich beginne, die Zeit zu vergessen. Und dann, wie eine verlorengeglaubte Urkraft – schärft sich mein Blick für das Wesentliche: das Jetzt.