Kleine Zeugen einer großen Geschichte.

Wer rund um Retzbach unterwegs ist, entdeckt sie am Wegesrand, zwischen den Weingärten und an Kreuzungen: Flurdenkmäler oder Bildstöcke, bei uns einfach als „Marterl“ bekannt. Sie stehen hier seit Jahrhunderten, kleine Kunstwerke auf weiter Flur, jedes mit seiner eigenen Geschichte. Man hat sie für den Glauben gebaut, manche auch für den Aberglauben. Mit eindrucksvoller Einfachheit dokumentieren sie die bewegte Vergangenheit der Region. An stillen Tagen raunen sie einem vielleicht eine der vielen Sagen zu, die sich vor langer Zeit um sie gerankt haben. Aber nur an stillen Tagen. Und nur vielleicht.