• Kleine Ortschaft ganz groß.

    Unterretzbach, einer von drei Ortsteilen der Gemeinde Retzbach. Heimat einer ganz eigenen Interpretation der Lebensart im Retzer Land. Herberge für Genießer, Rückzugsort für Ruhesuchende, Ausgangspunkt für Entdecker.

    Inmitten dieser Dächer finden sich exzellente Weine, gemütliche Zimmer beim Winzer, drei fabelhafte Heurigen und ein Haubenlokal mit hervorragendem Ruf. Ein Ort, so malerisch und naturnah wie seine Umgebung – mit einer wunderbaren Barockkirche und einem Angergarten, der seinesgleichen sucht.

  • Landschaft, die in weiter Sänfte ruht.

    Wer zu uns kommt, sucht und findet Raum. Im weichen Fluss einer Landschaft, in grenzenloser Weite entsteht die Freiheit, nach der wir uns sehnen.  Wir atmen auf. Es ist die Sicht, die uns nichts mehr verstellt, die spürbare Nähe zu einem allmächtigen Himmel, die man meint, nur in den Bergen zu finden.

    Es ist die freie Bewegung nach vorne, nach rechts oder links, die uns neue Perspektiven schenkt – in der jeder einzelne Blick reine Schönheit einfängt.  Ein Gefühl natürlicher Unabhängigkeit zwischen Himmel und Erde.

  • Das Wesentliche, jetzt.

    Was ist es eigentlich, das mich in Ketten legt? Der Überfluss? Der ständige Drang, mitzuhalten? Die unerbittlich steigende Geschwindigkeit, in der wir leben?  Ich weiß es nicht. Hier scheint das alles so fern, so weit weit weg. Ich beginne eine entspannte Affäre mit der Gelassenheit, bevor ich mich unsterblich in die Ruhe verliebe.

    Langsam entspannt sich jede Faser meines Körpers. Ich spüre, wie ich beginne, die Zeit zu vergessen. Und dann, wie eine verloren geglaubte Urkraft – schärft sich mein Blick für das Wesentliche: das Jetzt!

  • Nah am Wein gebaut.

    Harmonisch schmiegen sich die Ortsteile Ober- und Mitterretzbach an den Manhartsberg. Der Wein umgibt die Häuser und wo die Gärten enden, beginnt die unendliche Dichte des Waldviertels. Nur wenige hundert Meter vom nördlichen Ortsrand grüßt ein verlassenes Zollhaus Autos, Radfahrer und Wanderer die hier die ehemalige Grenze nach Tschechien passieren.

    Fest miteinander verwachsen, beherbergen die beiden Ortschaften einen kleinen Schatz an Kostbarkeiten – eine wunderbare Barockkirche etwa, eine Keramikwerkstatt, einen gemütlichen Trödler, ein gutbürgerliches Gasthaus, fantastische Weine. Aber auch eines der besten Tonstudios Österreichs.

  • Kleine Zeugen einer großen Geschichte.

    Wer rund um Retzbach unterwegs ist, entdeckt sie am Wegesrand, zwischen den Weingärten und an Kreuzungen: Flurdenkmäler oder Bildstöcke, bei uns einfach als „Marterl“ bekannt. Sie stehen hier seit Jahrhunderten, kleine Kunstwerke auf weiter Flur, jedes mit seiner eigenen Geschichte. Man hat sie für den Glauben gebaut, manche auch für den Aberglauben. Mit eindrucksvoller Einfachheit dokumentieren sie die bewegte Vergangenheit der Region. An stillen Tagen raunen sie einem vielleicht eine der vielen Sagen zu, die sich vor langer Zeit um sie gerankt haben. Aber nur an stillen Tagen. Und nur vielleicht.

  • Mit dem Radl durch den Wein.

    Auf ruhigen und gut befestigten Wegen vorbei an weißen Kellern und zauberhaften Marterln durch eine sonnige Landschaft mit sanften Hügeln – rund um Retzbach wartet ein kleines Paradies auf entdeckungsfreudige Radfahrer. Unsere gut ausgebauten Radwege verbinden Retzbach mit dem tschechischen Znaim, der nahen Weinstadt Retz, dem Nationalpark Thayatal und dem Pulkautal. Entspanntes Gleiten auf zwei Rädern – in jener genussvollen Gelassenheit, für die wir Weinviertler bekannt sind.

    > alle Radwege rund um Retzbach (Interaktive Karte)